Die Tafelidee

Die Walldorfer Tafel e.V. versteht sich als ein konkreter Beitrag sozial engagierter Menschen, die es sich zur Aufgabe machen, überschüssige und gespendete Lebensmittel einzusammeln und an Bedürftige weiterzugeben, um bei der Überwindung von Armut in unserer Stadt und der näheren Region zu helfen. Ziel soll es sein, Menschen in wirtschaftlich schwierigen Lebenslagen durch diese ergänzende Hilfe eine erweiterte Teilhabe an den Lebensmöglichkeiten unserer Gesellschaft zu bieten.

Der gemeinnützige Verein möchte mit seiner Initiative darauf aufmerksam machen, dass Armut auch ein strukturelles Problem ist, dessen Lösung eine vordringliche gesellschaftliche Aufgabe bleiben muss. Die zunehmende Armut steht im Widerspruch zur Überflussgesellschaft. Daher setzt sich die Walldorfer Tafel e.V. dafür ein, dass die Verwendung von Lebensmitteln Vorrang hat vor deren Vernichtung.

Die Gründungsmitglieder der Walldorfer Tafel e.V. berufen sich auf den biblischen Auftrag „den Hungrigen dein Brot auszuteilen (Jesaja 58,7)“ und auf das Sozialwort der Kirchen „für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“.

Entsprechend den Grundsätzen der Tafeln in Deutschland ist auch die Walldorfer Tafel e.V. nicht an Parteien und Glaubensrichtungen gebunden. Sie hilft vorbehaltslos Menschen, die der Hilfe bedürfen. Sie versteht sich als Option für die Schwachen und Benachteiligten und bekennt sich zu einer solidarischen Gestaltung der Zukunft.